Auf der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und Duisburg-Nord wurden jetzt in beiden Fahrtrichtungen Warnschilder mit dem Zusatz „Auffahrgefahr“ installiert. Damit wurde eine Forderung umgesetzt, die Junges Duisburg (JUDU) bereits im vergangenen Jahr in den Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr eingebracht hatte.

„Fast täglich kam es auf diesem Abschnitt zu Auffahrunfällen. Das bedeutet nicht nur Gefahr und Ärger für die Betroffenen, sondern sorgt auch für endlose Staus. Wenn Menschen aus dem Duisburger Norden nicht mehr zuverlässig in die Innenstadt oder umgekehrt gelangen können, ist das schlicht ein Mobilitäts-Desaster“, erklärt Frederik Engeln, Vorsitzender von Junges Duisburg.

Doch während JUDU schon früh auf das Problem hinwies, blockierten SPD und CDU den Antrag. Auch die Stadtverwaltung machte es sich leicht und erklärte lapidar, man sei dafür nicht zuständig. „Genau diese Haltung zeigt das Problem: Wegducken statt handeln. Wir waren schon damals überzeugt, dass es sehr wohl Aufgabe der Stadt ist, sich für die Interessen der Duisburgerinnen und Duisburger stark zu machen“, so Engeln weiter.

Junges Duisburg wandte sich schließlich selbst direkt an die Autobahn GmbH – mit Erfolg. „Unser Draht zur Autobahn GmbH funktioniert offenbar besser als der der Stadtspitze. Während SPD, CDU und Verwaltung das Thema vom Tisch wischen wollten, haben wir gehandelt und jetzt stehen die Schilder. Das ist ein handfester Erfolg für die Verkehrssicherheit und die Mobilität in Duisburg“, betont OB-Kandidat Oliver Beltermann.

Die Autobahn GmbH prüft zwar regelmäßig mit der Polizei, ob Unfallschwerpunkte bestehen, doch in diesem Fall war der konkrete Hinweis und Nachdruck von Junges Duisburg hilfreich. „Wir hoffen, dass die Zahl der Unfälle nun deutlich sinkt, erklärt Frederik Engeln abschließend.