AK Inhalt: Kulturpolitik im Focus

Der JUDU-Arbeitskreis Inhalt war wieder aktiv und hat viele gute Ideen für Duisburg produziert.

 

 

 

 

Im Focus stand diesmal die Kulturpolitik. Christiane Wedding (29), kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, warb besonders für eine Naturbühne, die durch ihre Außenlage für Open-Air-Veranstaltungen jeglicher Art geeignet ist, ob für Schauspiel, Musicals, Lesungen oder Musik. Andere Städte hätten sie bereits seit Jahren oder Jahrzehnten und weckten damit das Interesse vieler Menschen. „Auftritte und Veranstaltungen auf einer Naturbühne würden frischen Wind in das kulturelle Leben der Stadt bringen,“ zeigte sich Christiane Wedding überzeugt. Der Antrag wurde inzwischen in den Kulturausschuss eingebracht und dort von allen Fraktionen einstimmig begrüßt. Die Verwaltung muss nun prüfen, ob die Einrichtung finanziell machbar ist und welche Standorte für eine Naturbühne in Frage kommen könnten.

Ein anderes Thema war das Stadttheater, das bereits seit Jahren zum Teil eingerüstet ist. „Die dringend nötigen Arbeiten am Dach und an der Fassade sollten in diesem Frühjahr eigentlich abgeschlossen sein. Allerdings haben sie noch nicht einmal begonnen. Was ist da los?“, will ein interessierter Gast wissen. Der AK Inhalt einigte sich auf eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung, die in den nächsten Wochen beantwortet werden dürfte.

 

Wichtig war den Teilnehmern außerdem neben der landschaftsarchitektonischen Umgestaltung des Kantparks auch dessen Nutzung für kulturelle Veranstaltungen und eine Ausstattung des Parks mit WLAN. „Der Kantpark muss ein Ort werden, an dem man sich oft und gerne aufhält,“ forderte JUDU-Ratsherr Oliver Beltermann (32). Auch hierzu wurde eine Anfrage erarbeitet. Im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt“ wird die Stadtverwaltung nun alle Ratsgremien darüber informieren, welche Pläne sie zur verstäkten kulturellen Nutzung des Kantsparks verfolgt.

 

Abschließend kam es noch zu einer intensiven Diskussion über Sicherheit und Sauberkeit in unserer Stadt. „Wir brauchen Sicherheit und Ordnung an jedem Ort und zu jeder Zeit“, forderte JUDU-Vorsitzender Stephan Wedding (31) vehement. Der Arbeitskreis einigte sich auf einen erneuten Vorstoß im Rat der Stadt, um dieses Thema verstärkt in den Blick zu nehmen. Fortsetzung folgt…!